Ein Wachstumsschub für die Zukunft der Republik

Gemeinsam mit Ihnen sind wir schon weit gekommen. Jetzt geht es darum, möglichst viele neue Verleger zu begeistern.

Sehr geehrte Frau Verlegerin, geschätzter Herr Verleger

Sie sind seit kurzem bei der Republik: nochmals herzlich willkommen! Sie sind in einer kritischen und entscheidenden Phase zu uns gestossen. Dafür gebührt Ihnen unser Dank. Und unser Respekt für Ihre Kühnheit.

Wir hoffen, dass Sie gut angekommen sind. Dass unser Journalismus Sie informiert, inspiriert und zum Denken anregt. Haben Sie schon Rückmeldungen? Oder noch Fragen? Wir freuen uns über beides. Im Dialog oder per Mail.

Diesen Monat beginnt der Frühling. Und es geht ein unsicherer Winter bei der Republik zu Ende. In vier Wochen wissen wir, ob wir unsere ehrgeizigen Ziele erreicht – und damit eine Zukunft haben.

In diesem Newsletter erfahren Sie, was wir seit Dezember dank Ihnen geschafft haben. Was bis Ende März noch geschehen muss. Und, wenn Sie wollen, wie Sie mithelfen können, das zu erreichen.

Doch zuerst wollen wir eine herzliche Einladung wiederholen. Kommen Sie heute Sonntag nach Zürich in die Gessnerallee. Wir laden ein zur grossen Debatte und zur Feier des unabhängigen Journalismus. Von 14 bis 24 Uhr bieten wir Ihnen ein vielseitiges Programm und Sie können kommen und gehen, wie es Ihnen beliebt. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Für jedes Alter, Familien, Interessierte und Freunde. Alles, was Sie dazu wissen müssen, finden Sie hier.

(Wenn Sie wegen des Coronavirus verunsichert sind: Wir haben mit dem Kanton Zürich alles Nötige abgeklärt, stehen mit den Behörden in Kontakt – und können die Veranstaltung wie geplant durchführen.)

Was bisher geschah

Im Dezember 2019 mussten wir unangenehme Nachrichten vermelden. Die Republik hat nur dann eine Zukunft, wenn wir zum Stichtag 31. März zwei ehrgeizige Ziele erreichen: 19’000 Verlegerinnen zählen und zusätzlich 2,2 Millionen Franken gesammelt haben.

Als wir auf den Sendeknopf für diese Nachricht drückten, wussten wir nicht, ob wir damit gerade einen ersten Schritt den Hügel hoch oder den definitiven über den Klippenrand gemacht hatten.

Nun, seither hatten wir oft Anlass zur Freude, selten Grund zur Panik – und nie die Gelegenheit für Zynismus.

  • Mit Ihnen sind seit Dezember 3080 weitere neue Verleger dazugestossen.

  • Diesen Winter haben 75 Prozent ihre Jahresmitgliedschaft erneuert – ein Rekord in der Unternehmensgeschichte.

  • Seit unserem Aufruf hat die Republik vier neue Investoren gefunden, die je zwischen 50’000 und 100’000 Franken (insgesamt 300’000 Franken) investieren, falls wir die Ziele bis Ende März erreichen. Sobald unsere Zukunft gesichert ist, werden wir sie wie gewohnt transparent aufschalten. Zudem hat Project R drei Spenden und Förderbeiträge in der Höhe von 350’000 Franken erhalten.

  • Die Redaktion ist weder in Schockstarre noch in Zynismus verfallen. Wir haben weiter brauchbaren Journalismus geliefert. Darunter auch einige der erfolgreichsten Beiträge seit dem Start der Republik: die Recherche zur Kita-Kette Globegarden, zum Beispiel, oder das Interview mit Nils Melzer.

  • Wir haben über unsere Learnings nach zwei Jahren berichtet, zwei Experimente (Top-Storys und Wochenrevue) lanciert und zwei neue Kolumnen (Ansichten aus Afrika und ADHS) gestartet.

Und damit zu Zielen, Plänen, Möglichkeiten.

Die Ziele

Im März geht es darum, möglichst viele neue Mitglieder und Abonnenten zu finden. Unsere Ambition: 3000 bis am 31. März.

Warum 3000, wenn doch für das Ziel von 19’000 Verlegerinnen nur noch 663 fehlen?

Aus drei Gründen:

  1. Uns fehlen neben den wenigen hundert Mitgliedern aktuell noch 483'329 Franken an Investitionen und Spenden. Haben wir die Wahl zwischen einmaligen Beiträgen und Mitgliedschaften, setzen wir auf Mitgliedschaften. Sie sind nachhaltiger für die Zukunft der Republik. Mit 3000 verkauften Abonnements und Mitgliedschaften erreichen wir unsere beiden Ziele bis Ende März. (Aber natürlich führen wir unsere Suche nach Investoren und Spenderinnen entschlossen fort. Als Plan B für den März. Und auch für danach.)

  2. Je mehr Verlegerinnen, desto besser. Das Ziel der Republik bleibt, ein Geschäftsmodell für unabhängigen, werbefreien Journalismus zu entwickeln. Bei stabil rund 24’000 Verlegern ist die Republik selbsttragend.

  3. Wir haben uns in den letzten Monaten viel vorbereitet, um neue Mitglieder zu gewinnen. Komplizen getroffen, Pläne geschmiedet (dazu gleich mehr). Uns kleine und grössere Aktionen ausgedacht. Diese Vorbereitungen wollen wir jetzt für einen Wachstumsschub nutzen.

Der Plan

Maximal verdichtet: Laut sein! Je mehr Aufmerksamkeit, desto mehr Verkäufe.

Auf republik.ch finden Sie immer den aktuellen Stand der Dinge. Im März ist das unsere Startseite auf republik.ch für Leute, die wir mit unseren Aktionen auf die Republik aufmerksam machen.

Hier die nicht abschliessende Liste dessen, was wir im März alles unternehmen:

  • Komplizenschaft. Der wichtigste Faktor für unseren Erfolg sind die über tausend Komplizen unter Ihnen, die der Republik beim Wachsen helfen wollen. Sie verschicken E-Mails an ihre Bekannten, hängen Fahnen auf, verteilen Sticker und Probeabos. Nächste Woche verteilen Komplizen in mindestens 12 Städten unsere eigens dafür entworfenen Posterflyer. Heute bedrucken wir am Fest in der Gessnerallee gemeinsam Republik-Taschen, verschicken Postkarten und filmen kleine Werbevideos mit Verlegern, die ihre wichtigsten Argumente für die Republik in die Kamera sprechen.

  • Direkte Werbung. Um mit Inseraten, Plakaten, Fernseh-Kino-Youtube-Spots genügend Aufmerksamkeit zu erzeugen, ist unser Budget um ein Vielfaches zu klein. Ein bisschen etwas investieren wir jedoch in Werbung in den sozialen Medien, auf Google und bei der Konkurrenz. Letzteres ist auch ein Experiment, um herauszufinden, ob Werbung in anderen Medien funktioniert.

  • Aktionen der Crew. Das Team der Republik wird die ungefähr 1000 Ex-Verlegerinnen, von denen wir eine Telefonnummer haben, persönlich anrufen und sie freundlich fragen, ob sie nicht wieder an Bord kommen wollen. Zudem ist die ganze Redaktion heute in der Gessnerallee, um Interessierten einen Einblick in den Journalismus zu geben und für die Republik zu werben.

  • Angepasstes Angebot. Möglichst wenig soll dem Entscheid, Verlegerin der Republik zu werden, im Weg stehen. Deshalb sind alle Käufe im März absolut risikofrei: Im unwahrscheinlichen Fall, dass wir unsere Mindestziele nicht erreichen, erstatten wir alle Mitgliedschaften, die wir im März verkaufen, vollumfänglich zurück.

So weit unser Plan. Daneben: Journalismus. Wir führen unseren Schwerpunkt zur Demokratie fort. Bringen erste Beiträge zu den Wahlen in den USA. Und arbeiten daran, zwei, drei brisante Recherchen publikationsreif zu bekommen.

Was Sie tun können

Wir wissen: Sie haben bereits viel getan. Noch einmal: Vielen Dank dafür!

Sie wollen noch mehr tun? Hier ein paar Möglichkeiten.

Falls Sie noch etwas Geld in die Republik investieren können und wollen: Schenken Sie uns Wachstum.

Sie haben drei Optionen:

  • Schenken Sie Ihren Freunden eine Mitgliedschaft oder ein Monatsabo.

  • Ermöglichen Sie jemandem eine Mitgliedschaft, den Sie nicht kennen. Das heisst: Sie bezahlen eine Mitgliedschaft und wir kümmern uns um das Verschenken. Zum Beispiel an Schulklassen.

  • Solche Mitgliedschaften können Sie auch mit einem beliebigen Betrag unterstützen. 20, 50 oder 100 Franken sind genauso willkommen.

Um es in den Worten von unserem Verleger Jonas Eliassen zu sagen:

«[...] ich wünsche mir, dass sich meine Investition in Form gesunden Wachstums bezahlt macht. Denn die Rendite wäre nicht weniger als ein langfristig erfolgreiches und unabhängiges journalistisches Produkt.»

Button: Wachstum schenken.

Den aktuellen Stand der Dinge finden Sie hier.

Wir danken für Ihre Treue, Ihre Geduld und Ihr Vertrauen.

Ihre Crew der Republik und Project R

PS: Wir würden uns freuen, Sie heute in Zürich kennen zu lernen. Kommen Sie an unsere Veranstaltung in der Gessnerallee.

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